Adventure run

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    • Ameland Adventure Run

      Wer mal die Web-Seite besuchen möchte hier der Link:

      svfriesland.nl/evenementen/amelandrun.htm

      PS: Auf einem Bild von 2006 ist Rainer, zwar hinter einem andern Läufer, aber trotzdem gut zu erkennen. :P
      Viele Grüsse Rolf

      Herrlich, wenn das Laufen wieder großen Spass macht! :thumbsup:

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    • Ameland Adventure Run

      Morgen früh mit Waltraud zum Einkaufen, dann noch packen und um 12:00 Uhr geht es Richtung Norden!. Einerseits freue ich mich wieder mit den Stolperern unterwegs zu sein, doch dieses mal gehe ich mit keinem guten Gefühl an den Start. Eine neue Bestzeit auf Ameland wird nicht möglich sein. .... Aber egal!?
      Ich wünsche allen die mitfahren einen erfolgreichen Lauf und alle die leider Zuhause bleiben ein schönes Wochenende.
      Viele Grüsse Rolf

      Herrlich, wenn das Laufen wieder großen Spass macht! :thumbsup:
    • Auch dieses Ameland-event war wieder einmal superklasse. Wetter, Wettkampf, Leute, Essen und...
      Wir haben erneut festgestellt: Nichts ist untopbar!
      Aussagekräftige Fotos (und Filme?) sind ja demnächst in der Galerie zu bewundern.
      ?(
    • Ein kleiner Ameland-Rückblick 2007

      In diesem Jahr sind die Stolperer zum dritten Mal auf der schönen Nordseeinsel zum 4.-Ameland-Adventurerun angetreten. Die beiden ersten Touren waren ja schon echt Klasse und eigentlich nicht mehr zu toppen. Aber die super Stimmung und gute Laune in diesem Jahr ist schwer in Worte zu fassen. Für alle die leider nicht dabei seien konnten, will ich es trotzdem versuchen:

      Unsere Hinfahrt begann nicht unter einem guten Stern. Unser Ford-Kleinbus fing auf der A 50 zwischen Nimwegen und Arnheim plötzlich stark zu vibrieren an. Bei einer Kontrolle auf dem Parkplatz war aber nichts Ungewöhnliches festzustellen. Nach kurzer Weiterfahrt war es dann soweit, der Reifen platzte und nur durch Rainers schnelle Reaktion und seiner besonnenen Fahrweise konnte er den Wagen nach kurzer Zeit, ohne ins Schleudern gekommen zu sein, zum Stehen bringen. Wir waren erstmal mit dem Schrecken davon gekommen. Wir stiegen alle 8 aus dem Bus aus und sahen den zerfetzten Hinterreifen. Burkhard und Familie waren hinter uns und hatten auch angehalten. Um an das Werkzeug zu kommen musste erstmal das Gepäck ausgeladen werden. Alle packten sofort mit an und mit Werkzeug konnte der platte Reifen gelöst werden. Doch die Schwierigkeit war dann den Reservereifen zu lösen. Hier musste eine besondere Technik angewendet werden. Burkhard hatte hier die richtige Idee. Trotz der angespannten Situation haben alle das Beste daraus gemacht und vorschriftsmäßig hinter der Leitplanke gewartet. Eigentlich dachten wir, dass damit unser Wochenende bereits erledigt sei. Nach einiger Zeit gelang es dann den Wagen wieder flott zu bekommen. Unsere gebuchte Fähre um 17:30 Uhr konnten wir natürlich vergessen. Fred konnte dann vom Handy noch einen Platz auf der letzen Fähre um 19:30 Uhr bekommen. So kamen wir dann doch alle noch glücklich gegen 20:30 Uhr in Nes auf Ameland an.

      Unsere drei gemieteten Häuschen lagen direkt nebeneinander und im mittleren Haus wurde die Küche und der Aufenthaltsraum eingerichtet. Dazu wurden die vorhandenen Sessel und das Sofa gegen Tische und Stühle aus den anderen Häusern ausgetauscht. Da wir die Soßen bereits vorgekocht hatten und Nudeln schnell gekocht waren, konnten wir schon kurze Zeit später eine grandiose Pastaparty steigen lassen. Verschiedene Nudelsorten, und die verschiedensten Soßen, sowie Salate, ergaben ein hervorragendes Mal. Eine klasse Grundlage für den Halbmarathon am nächsten Tag. Zur besseren Verdauung wurde die erste Flasche „Nobeltje“ (Ameländer Likörspezialität) geköpft. Bei guter Musik, anregenden Gesprächen und knisterndem Kaminfeuer klang der Abend aus. Zum Glück konnten wir am nächsten Morgen ausschlafen, da der Lauf erst für 13:30 Uhr angesetzt war. Um 9:00 Uhr waren schon, dank Fred, die meisten Brötchen getoastet. Nach dem Frühstück fuhren wir die Startunterlagen abholen. Auch der schon arg geschrumpfte Biervorrat konnte noch aufgefüllt werden. Später im Startbereich ist die gewisse Aufregung, wie vor jedem Lauf, auch bei mir wieder zu spüren. Doch mit ertönen des Startschusses ist Konzentration auf den Lauf erforderlich. Bei kühlen Temperaturen, bedecktem Himmel und wenig Wind geht es über die bekannte Strecke. Hügelige Wege in einem Wäldchen hinter Nes, Dünenzugang zum Strand, ca. 5 km Strandlauf (manch einer fand dieses Stück „ätzend“) und anschließend über Dünen- und Deichwege zurück nach Buren und Nes. Herrliche Ausblicke auf die Insellandschaft sind zu genießen. Alle unsere Stolperer sind mit persönlich sehr guten Zeiten ins Ziel gelaufen. Siehe Ergebnisse der Stolperer im Anhang. Nach dem Lauf ging es zur Turnhalle und den obligatorisch kalten Duschen. Etwas müde, aber glücklich trennten wir uns zum Nobeltje kaufen. Nur in Ballum auf Ameland ist diese Spezialität zu bekommen. Am späten Nachmittag stand noch die Einkehr in eine Pommesschmiede an. In Holland zu sein, ohne Pommesgenuss…… unmöglich! Ich probierte diesmal die „gepresste“ Version.

      In unserem Häuschen zurückgekehrt gab es Apfelpunsch oder heißen Kakao mit „Nobeltje“. Bernd heizte den Kamin mit trockenem Holz. Die Kartoffeln für das spätere Raclette wurden schon mal gekocht. Dies und das, zu schnell verging die Zeit und der Tisch musste gedeckt werden. Jeder erledigte ein paar Handgriffe und schnell standen viele leckere Köstlichkeiten auf dem Tisch. Ein üppiges Mahl folgte, wir hatten ja einige Kalorien aufzufüllen. Ich schloss mein Menü mit einem Obstpfännchen (nahklar…. natürlich auch mit Nobeltje!) Ich glaube jeder genoss die tolle Stimmung, denn nach dem beim Lauf die Beinmuskeln trainiert wurden, waren jetzt die Lachmuskeln an der Reihe. Da wir am ersten Abend wegen der späten Ankunft keinen Strandgang mehr machen konnten, wollen wir dies unbedingt nachholen. Wir verließen unsere warme Stube und wagten uns unter einem grandiosen Sternenhimmel ins Freie. Irgendwo muss dann wohl das Stichwort „schwimmen“ gefallen sein. Jedenfalls hatte Rainer plötzlich ein Handtuch um den Hals. Ich fand die Idee echt stark und holte mir auch ein Handtuch (…allerdings schon mit einem mulmigen Gefühl in der rechten Magengrube). Richtung Strand wurde es immer dunkeler und immer mehr Sterne wurden sichtbar. Alles auf dieser Welt wird so winzig klein wenn man in dunkeler Nacht in diesen unbeschreiblich schönen Sternenhimmel blickt. Am Strand angekommen, wurde kurz das Wasser getestet und dann ging alles ziemlich schnell. Bernd hatte sich als erster „frei“ gemacht, kurz danach war Rainer soweit und dann hatte auch ich meine Sachen am Strand liegen und lief Richtung Wellen. Ich glaube der Sand am Strand war schon gefroren. Die Berührung mit dem Wasser war dann kurz aber heftig. Ich sage euch, es war ein irres Gefühl.
      Dann zurück und so schnell als möglich wieder in die Sachen gestiegen. Auf dem Rückweg fand ich in meinen Taschen noch die kleinen Fläschchen „Nobeltje“, die ich nachmittags gratis erhalten hatte. Schnell sorgten sie für innere Wärme. Auch eine Flasche „trockener Rotwein“ machte noch die Runde. Später, in unserer warmen Unterkunft wurde weiter gefeiert. Klasse Musik wurde aufgelegt und die Tische zur Seite gestellt. Die Tanzfläche war eröffnet. Spätestens jetzt war alle Mühe vom Halbmarathon vergessen. Unter Bernds Anleitung haben wir noch eine „Gruppenstunde“ erhalten, die, wie ich finde, die Gemeinschaft noch mehr festigte. Um kurz nach 4.00 Uhr lag ich im Bett und schlief.

      Unser Abschiedsfrühstück war für 9:00 Uhr angesetzt. Wir vertilgten unsere Reste (…obwohl auch einiges übrig blieb) und genossen unsere letzte Mahlzeit auf der Insel. Nun mussten die drei Häuser wieder in den Ursprungszustand versetzt werden. Ihr glaubt nicht in welcher Geschwindigkeit das von statten ging. Um zehn Minuten nach 11:00 Uhr war alles wieder an seinem Platz. Dies galt für Möbel, Teller, Tassen, Gläser, Töpfe, Schüsseln, alles wurde durchgezählt und zurückverteilt. Die Einen kümmerten sich um die Küche, Andere trugen Gepäck zum Auto, auch ein kl. Hausputz wurde noch eingeschoben. Dann blitzt wieder alles und wir konnten die Türen abschließen. Wir endeten unseren Aufenthalt auf Ameland mit einem Fußmarsch zur Fähre. Die Sonne schien, aber es war bitter kalt. Rainer und Fred brachten das Auto mit dem ganzen Gepäck zum Anleger. Um 12:30 Uhr hieß es dann endgültig Abschied nehmen. Auch auf der Rückfahrt gibt es schon ein kleines Ritual, welches wir auch in diesem Jahr nicht auslassen wollten. Ein kleines Schnellrestaurant in Leuwarden lockte noch mal mit Pommes- bzw. Frikandel-Spezial. Kurz nach 18:00 Uhr waren wir wieder in Moers.

      Wieder war ein …….. (hier fehlt noch das Wort, es fällt mir gerade keines ein, welches meine Stimmung an diesem Wochenende beschreiben könnte!) Wochenende zu Ende gegangen. Auch wenn sich der Bericht stellenweise so sehr nach Alkoholkonsum anhören mag, hatte keiner irgendwann über den Durst getrunken. Noch nicht mal die zu erwartenden Kopfschmerzen stellten sich ein.

      Danke allen Mitfahrer(innen) die dazu beigetragen haben, dass unsere Amelandfahrt wieder so superklasse ‚gelaufen’ ist.
      :)) :)) :))
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      Viele Grüsse Rolf

      Herrlich, wenn das Laufen wieder großen Spass macht! :thumbsup:

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    • Lieber Rolf,
      Du hast alles geschrieben, was dazu zu sagen ist.
      Mittlerweile bin ich auch wieder fit und freue mich auf den Sylvesterlauf!
      Grüße an alle
      Manuela
    • Scheint ja ein lustiger Event gewesen zu sein :rolleyes:

      Die entsprechende Galerie ist eingerichtet, jetzt dürft ihr die Fotos hochladen.
      Tschööö sagt Kayano
    • Presseberichte vom Ameland Advent(ure) Run 2007

      Liebe Stolperer!

      Die Presseberichte der NRZ und der Rheinischen Post vom Ameland Advent(ure) Run
      sind jetzt online!

      Schöne Grüße
      Burkhard
      "Bei Kilometer 90 ist mit 100-Kilometer-Läufern nicht mehr zu spaßen." (Runner's World - August 2011)