Martin Lel schwört auf UGALI

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    • Martin Lel schwört auf UGALI

      Martin Lel aus Kenia ist der dominierende Läufer beim London-Marathon der letzten drei Jahre:
      2 Siege (u. a. auch 2007) und einmal Zweiter! Dabei ist sein Rezept zum Sieg recht einfach:

      Kein Alkohol, keine Süßigkeiten, und als Hauptnahrungsmittel - ganz besonders in der
      letzten Woche vor dem Wettkampf - UGALI, ein kenianischer Maisbrei.

      Vielleicht ist es ja für den einen oder anderen von euch einen Versuch wert?! Hier ist das Rezept:

      Zutaten:
      *********
      2 Tassen Maismehl
      4 Tassen Wasser
      Salz und Pfeffer

      Zubereitung:
      **************
      Das Wasser in einem großen Topf aufkochen.
      Das Maismehl hinein streuen und gut durchrühren.
      Den Brei 20 Min. kochen bis er dick und glatt ist.
      Dabei ständig umrühren. Den Topf zudecken und bei
      sehr schwacher Hitze weitere 10 - 15 Min. stehen lassen.
      Nach Geschmack würzen. Diese Menge reicht für 6 Personen .

      Das Leckerste daran ist die Art wie man es ißt, nämlich mit den Händen.
      Man nimmt eine Portion vom UGALI in die Hand und formt eine Kugel,
      zerdrückt diese dann zu einem Plättchen und stippt damit z. B. Sauce oder
      Gemüsestückchen, je nachdem, was es noch dazu gibt.

      Bei den Armen wird es oft auch nur so, ohne Beilage gegessen.
      Man kann übrigens auch noch frische Maiskörner untermengen.

      Guten Appetit ;)
      "Bei Kilometer 90 ist mit 100-Kilometer-Läufern nicht mehr zu spaßen." (Runner's World - August 2011)
    • Und wo bleibt das Fleisch? Mal ehrlich, dass kann doch nicht alles sein. Wenn wir das alle so ausleben, sehen wir bald alle aus wie die Kenianer, nur nicht so braun ;)
      Tschööö sagt Kayano
    • ...das habe ich ganz vergessen:
      UGALI ist bestens als Beilage zum Grillteller geeignet. Zur weiteren Abstimmung des Geschmacks sollten
      aber auch Pommes, diverse Saucen, leckeres Bier und natürlich auch ein Schnaps für hinterher gereicht
      werden. Sonst kriegst du das Zeug ja gar nicht runter. ;)

      Beim Bier und Schnaps sollte man auf keinen Fall sparen - sonst ist die ganze Vorbereitung vergebens. :P

      Schöne Grüße und guten Appetit
      Burkhard
      "Bei Kilometer 90 ist mit 100-Kilometer-Läufern nicht mehr zu spaßen." (Runner's World - August 2011)