Wahre Gespräche zwischen IHK-Prüfern und Azubis!!! - Teil 2

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    • Wahre Gespräche zwischen IHK-Prüfern und Azubis!!! - Teil 2

      Wahre Gespräche zwischen IHK-Prüfern und Azubis!!! Teil 2


      Prüfer: In einer Waschmaschine benötigen Sie pro Waschgang 100 Gramm Waschpulver. In einem Karton sind 10 Kilogramm. Wie oft können Sie damit waschen?
      Azubi: Ja, wie jetzt?
      Prüfer: 10 Kilogramm haben Sie, jedes Mal verbrauchen Sie 100 Gramm.
      Azubi: Ich hab ja nix an den Ohren.
      Prüfer: Ja und die Antwort?
      Azubi: Ey, ich lern Reisbeürokaufmann, nicht Waschfrau.
      Prüfer: Gut, ein Reisprospekt wiegt 100 Gramm. Sie bekommen einen Karton von 10 Kilogramm. Wieviel Prospekte sind da drin?
      Azubi: Das ist voll unfair!
      Prüfer: Das ist doch ganz einfach.
      Azubi: Weiß ich auch.
      Prüfer: Dann rechnen Sie doch mal.
      Azubi: Was?
      Prüfer: 100 Gramm jeder Prospekt, 10 Kilo im Karton.
      Azubi: Komm, mach Dein Kreiz, daß ich durchgefallen bin, so'n Scheiß mach ich nicht!

      Gleiche Aufgabe, anderer Prüfling:
      Prüfer: Rechnen Sie doch bitte mal!
      Azubi: Klar, kein Problem! Zehn Kilogramm sind 20 Pfund. 5 Prospekte sind ein Pund. 100 Prospekte!
      Prüfer: Prima! (Freut sich, dass der Prüfling, zwar über den Umweg des Pfundes, sicher und schnell zum Ergebnis gekommen ist.)
      Azubi: Und das Ganze jetzt mal 10!

      Prüfer: Wann war der Dreißigjährige Krieg?
      Azubi: In Vietnam oder?

      Prüfer: Was bedeuten die Begriffe brutto und netto?
      Azubi: Irgendwie so mehr oder weniger.
      Prüfer: Ach was?
      Azubi: Doch, brutto ist mit Verpackung...
      Prüfer: Und netto?
      Azubi: Das ist das Gewicht der Verpackung.
      Prüfer: Was ist dann Tara?
      Azubi: Der hat das erfunden, oder?

      Prüfer: Bevor es Geld gab, wie haben die Menschen da Waren gehandelt?
      Azubi: Tauschhandel.
      Prüfer: Ja.. (wird vom Azubi unterbrochen)
      Azubi: Wenn man da eine Playstation wollte, mußte man einen Haufen Spiele abdrücken, um sie zu kriegen.

      Prüfer: Wann wurde die Bundesrepublik Deutschland gegründet?
      Azubi: Das war in Österreich.
      Prüfer. Nicht wo, sondern wann.
      Azubi: Vorher!

      Prüfer: Wann fand die deutsche Wiedervereinigung statt?
      Azubi: Als die Ossis gehört haben, dass wir den Euro haben, sind sie alle rüber.
      Prüfer: Wann?
      Azubi: Als Hitler in Berlin den Krieg verloren hat.

      Prüfer: Wer war Ludwig Erhardt?
      Azubi: Den haben meine Eltern so gerne geguckt. War doch der mit der dicken Brille.
      Prüfer: Und was war Ludwig Erhardt?
      Azubi: Schauspieler!
      Prüfer: Sie meinen Heinz Erhardt!
      Azubi: Heinz Erhardt war doch der Helfer von Rudi Carrell, oder?

      Prüfer: Im Zusammenhang mit der Börse hört man immer den Begriff DAX. Was
      ist denn der DAX?
      Azubi: Nee, ich weiß schon, ist kein Tier, oder?
      Prüfer: (schüttelt den Kopf)
      Azubi: Nee, ist klar.
      Prüfer: Und?
      Azubi: Ne Abkürzung?
      Prüfer: (nickt)
      Azubi: Es gibt kein Wort das mit X anfängt!
      Prüfer: Vielleicht gibt es ja ein Wort, das mit X aufhört!
      Azubi: Taxi!

      Prüfer: Ein Kubikmeter besteht aus wievielen Litern? Rechnen Sie doch mal, wieviele Liter passen in einen Kubikmeter!
      Azubi: (starrt den Prüfer mit offenem Mund an)
      Prüfer: Können Sie das?
      Azubi: (starrt den Prüfer weiter verständnislos an)
      Prüfer: Schauen Sie, einen Liter Wasser kann man ja auch in einen Würfel bestimmter Kantenlänge umrechnen, wieviele Würfel passen dann in ein
      Kubikmeter?
      Azubi: Ja aber Liter ist doch für Wasser und Kubikmeter für Wohnungen.
      Prüfer: Wie bitte?
      Azubi: Ja, die Wohnung von meinen Eltern ist 85 Kubikmeter groß.
      Prüfer: Was Sie jetzt meinen ist ein Flächenmaß, Sie meinen Quadratmeter!
      Azubi: Ich dachte, Quadratmeter ist nur wenns viereckig ist und Kubikmeter wenn es etwas ungünstig geschnitten ist.

      Prüfer: Wer war denn Carl Benz?
      Azubi: (war laut Unterlagen auf dem Carl-Benz-Gymnasium): Ein berühmter
      Erfinder!
      Prüfer: Und was hat er erfunden?
      Azubi: (mit stolzgeschwellter Brust): Das BENZin!

      Prüfer: Wenn ein Artikel 85 Cent kostet, wieviele Artikel können Sie für kaufen, wenn Ihnen 12 Euro zur Verfügung stehen?
      Azubi: Ich würde eine Analyse machen.
      Prüfer: Sie könnten aber auch einfach rechnen.
      Azubi: Ich würde Angebot und Nachfrage analysieren, den Markt studieren und versuchen herauszufinden, wo ich den Artikel billiger bekomme.
      Prüfer: Das ist ja alles schön und gut. Aber jetzt stellen Sie sich vor, sie hätten das schon alles gemacht und hätten herausgefunden, dass der Artikel exakt für 85 Cent zu bekommen ist.
      Azubi: Ich würde entweder warten bis ich mehr Geld hätte oder bis der Artikel einen besseren Preis hat.
      Prüfer: Warum machen Sie es sich so schwer?
      Azubi: Weil 85 Cent nicht in 12 Euro passt.
      Prüfer: Passt doch!
      Azubi: Aber nicht wirklich!

      Prüfer: Konrad Adenauer, haben Sie diesen Namen schon mal gehört?
      Azubi: Ja klar.
      Prüfer: Und wer war das?
      Azubi: Hat der nicht die D-Mark erfunden?

      Prüfer: Wer war der erste deutsche Bundeskanzler?
      Azubi: Helmut Kohl.
      Prüfer: Der war nicht der erste.
      Azubi: Doch, der war schon Kanzler als ich geboren wurde.
      Prüfer: Und vorher? Gab es da keine Kanzler?
      Azubi: Nur den Hitler.

      Prüfer: Nennen Sie mir doch bitte sechs Länder, die an die Bundesrepublik Deutschland grenzen.
      Azubi: Holland, Niederlande, Schweden, Spanien, Portugal, England.

      Prüfer: Die moderne EDV erleichtert den Büroalltag. Nennen Sie Beispiele dafür.
      Azubi: Haben wir nicht mehr gehabt, wir haben schon Computer.

      Prüfer: Nennen Sie mir einige Länder der europäischen Gemeinschaft.
      Azubi: Kenn ich alle! Frankreich, Belgien und das dritte fällt mir jetzt nicht ein.

      Prüfer: Der längste Fluß Deutschlands ist welcher?
      Azubi: Der Nil.

      Prüfer: Wer war Napoleon?
      Azubi: Der mit der Guillotine?

      Prüfer: Erzählen Sie mir doch etwas über die Bedeutung der folgenden Erfindungen: Das Rad, die Dampfmaschine, das Telefon, der Computer.
      Azubi: Sie haben ein vergessen: dem Handy!
      Prüfer: Nee, nee, Telefon habe ich gesagt.
      Azubi: Telefon ist doch mit Kabel, Handy ohne!

      Und jetzt einer meiner Lieblinge. Eine junge Frau, hübsch, blond, in den übrigen Fragen nicht schlecht gewesen, bekommt noch eine Frage aus dem
      Bereich des Allgemeinwissens.

      Prüfer: Der erste Mensch im Weltall, wie hieß der?
      Azubi: James Tiberius Kirk! Da staunen Sie, oder?
      Prüfer: Allerdings!
      Azubi: Dass ich sogar wusste, was das "T" in James T. Kirk bedeutet.
      Prüfer: Schon mal was von Juri Gagarin gehört?
      Azubi: Selbstverständlich!
      Prüfer: Ja und?
      Azubi: Der hat doch so Löffel verbogen, im Fernsehen.
      Prüfer: Aha, und Mr. Spock war der erste Mann auf dem Mond.
      Azubi: Nein, das war Louis Armstrong!
      "Bei Kilometer 90 ist mit 100-Kilometer-Läufern nicht mehr zu spaßen." (Runner's World - August 2011)
    • Echt stark, ..... haben viel gelacht! Aber es ist unglaublich, dass Azubis bei Prüfungen solche Antworten gegeben haben. :D :D
      Viele Grüsse Rolf

      Herrlich, wenn das Laufen wieder großen Spass macht! :thumbsup: